Kunstmuseum Moritzburg

 
Die Moritzburg – gegen Ende des 15. Jahrhunderts erbaut - präsentiert nur wenige Minuten vom Marktplatz entfernt seine Schätze inmitten der Stadt. Mit dem neuen Erweiterungsbau ist im Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt einer der wichtigsten Ausstellungsorte für die Klassische Moderne entstanden. Im Kuppelsaal des „Talamts“ und den Wehrgängen sind Kunst aus dem 19. Jahrhundert sowie Vorläufer und Wegbereiter der Moderne wie die Impressionisten der Berliner Sezession zu sehen, während in den Gotischen Gewölben der Moritzburg mittelalterliche Schnitzplastiken gezeigt werden. Klassische Moderne Im Zentrum stehen die Gemäldesammlungen des Hauses mit exzellenten Werken der Brücke-Künstler und Meisterwerke wie die von Gustav Klimt, Emil Nolde, Franz Marc oder Max Beckmann und die Dauerleihgabe der Sammlung Hermann Gerlinger zur Kunst der Brücke-Maler. Die neu konzipierte Dauerausstellung ermöglicht einen differenzierten Blick auf die Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, der neben herausragenden Einzelwerken auch auf Zusammenhänge, Gegenüberstellungen und Konfrontationen setzt und mit Bezug auf die Klassische Moderne - zum einen Kontinuitäten, aber auch Brüche in der Kunst nach 1945 aufgezeigt. Zum anderen ist dort zu sehen, wie sich der Werkbegriff wandelt und sich traditionelle Bildvorstellungen auflösen. Dabei wird der Begriff des Zeitgenössischen bewusst sehr weit gefasst und die gesamte Nachkriegsentwicklung – mit Beispielen von DDR-Kunst - als Kräftezusammenhang interpretiert, der bis heute wirkt. Lyonel Feiniger Der Bauhausmeister Lyonel Feininger hat in der Moritzburg einen ganz besonderen Platz. Auf einer Galerie im Westflügel des Erweiterungsbaus werden der frühe Artist-in-Residence und seine Serie der Halle-Bilder gefeiert. Ein „Fenster zur Stadt“ bietet einen atemberaubenden Blick auf die Motive des Künstlers, der zwischen 1929 und 1931 Im Torturm der Moritzburg diese berühmten Stadtansichten schuf, die der Kulturbarbarei der „Entarteten Kunst“ zum Opfer fielen. Drei der einst elf Werke der Halle-Bilder und zahlreiche Skizzen befinden sich heute wieder im Besitz des Museums: der „Dom zu Halle“, die „Marienkirche mit dem Pfeil“ oder der „Roten Turm I“. Letzteres Werk galt jahrzehntelang als verschollen und konnte nach seiner Wiederentdeckung 2009 für das Museum angekauft werden.
Öffnungszeiten: 
Montag: 10:00-18:00Dienstag: 10:00-18:00Mittwoch: GeschlossenDonnerstag: 10:00-18:00Freitag: 10:00-18:00Samstag: 10:00-18:00Sonntag: 10:00-18:00
Adresse: 
Friedemann-Bach-Platz 5
06108  Halle (Saale)
Deutschland
Haltestelle: 
Moritzburgring (Tram: Linien 3, 7, 8)
Telefon: 
(0345) 212590
Fax: 
(0345) 2029990

Veranstaltungen an diesem Ort

Montag, 23.01.2017 - 10:00
Montag, 23.01.2017 - 10:00
Montag, 23.01.2017 - 10:00
Montag, 23.01.2017 - 10:00
Montag, 23.01.2017 - 10:00
Dienstag, 24.01.2017 - 10:00
Dienstag, 24.01.2017 - 10:00
Dienstag, 24.01.2017 - 10:00
Dienstag, 24.01.2017 - 10:00
Dienstag, 24.01.2017 - 10:00
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