Ausstellungseröffnung: Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme Fatale und Broterwerb

Der Abschluss des Jahresprogramms 2019 in der KUNSTHALLE „Talstrasse“ reflektiert einen überwiegend männlichen Blick auf die Frauen und ist ein weiterer Beitrag zum Bauhaus 100-Jubiläum. Die Sammlung des Wiesbadener Geschäftsmanns Frank Brabant gilt mit über 500 Werken namhafter Künstlerinnen und Künstler als eine der bedeutendsten Privatsammlungen der Klassischen Moderne in Deutschland. Teil dieser Sammlung sind zahlreiche Frauenbildnisse aus den 1920er Jahren, die im Zentrum der im Rahmen des Jubiläums Bauhaus 100 gezeigten Ausstellung stehen. Arbeiten von Emil Nolde, Alexej von Jawlensky, Erich Borchert, Ernst Ludwig Kirchner, Christian Schad, Richard Ziegler, Rudolf Schlichter, Elfriede Lohse-Wächtler oder Otto Möller legen ein wichtiges Zeugnis vom widersprüchlichen und kontroversen Frauenbild ab und thematisieren auf eindrucksvolle Weise die unterschiedlichen Rollen der Frauen im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne jener Jahre. Das Spektrum der ausgestellten Werke reicht von der betont sachlichen und realistischen Darstellung bis hin zu Idealisierungen und Idolisierungen.
Rubrik(en): 
Ausstellungen
nächste Termine: 
Freitag, 1. November 2019 - 14:00
Öffnungszeiten: 
Montag: Geschlossen Dienstag: 14:00-19:00 Mittwoch: 14:15-19:00 Donnerstag: 14:00-19:00 Freitag: 14:00-19:00 Samstag: 14:00-18:00 Sonntag: 14:00-18:00
Veranstaltungsort: 
Talstraße 23
06120 Halle (Saale)
Telefon: 
(0345) 5507510
Haltestelle: 
Talstraße (Tram: Linie 7)
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