Das Fremde am Zug

Der hr.fleischer Kiosk am Reileck präsentiert einen Schaukasten im Schaukasten als "rhizomatische" Landkarte. Die Künstler Maika Hagino und Thomas Maximilian Plank nehmen damit Bezug auf Gilles Deleuze und Félix Guattari, die das Rhizom (= Wurzelgeflecht) als Modell der Wissensorganisation und Weltbeschreibung entwickelt haben. Dieses ersetzte ältere, durch eine Baummetapher dargestellte Strukturen. Hagino und Plank zeigen Plastiken, Objekte und Zeichnungen auf einer selbstbezüglichen "Konzept-Landkarte". Der Kiosk dient dabei mit seiner kubischen Form als Gerüst. Die Arbeiten geraten in ein Netz aus Zitaten und Begriffen. Die so entstehenden rhizomatischen Strukturen ermöglichen assoziativen Freiraum, fernab alteingefahrener Hierarchieketten. Angelehnt an die Klecksographie (Rohrschachbilder) treten die grafischen und plastischen Arbeiten der beiden Künstler in ein Zwiegespräch. "Was erweckt den Widerspruch von Ablehnung und Neugier des Fremden in uns?" ist nur eine der Fragen, die dabei formuliert werden. Xenophilie versus Xenophobie... Momententlarvung ohne Verpuppung. Über die Künstler: Thomas Maximilian Plank, geboren 1982 in Waiblingen, studierte bei Wolfgang Dreysse, Klaus Michel und Frithjof Meinel an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale ). Seit 2014 arbeitet er freischaffend und präsentiert seine Objekte, Grafiken und Installationen deutschlandweit in zahlreichen Einzel-- und Gruppenausstellungen sowie im öffentlichen Raum. Der konzeptionell vielseitige Künstler versteht sein Schaffen als Teil von "Transferprozessen auf dem Weg zur Un--/Sichtbarkeit." Maika Hagino, geboren 1985 in Wismar, studierte Textile Künste und M, geboren 1985 in Wismar, studierte Textile Künste und Malerei bei Ulrich Reimkasten an der Burg Giebichenstein Halle (Saale) sowie bei Taner Alakus in Fatih/Istanbul. Die Künstlerin adaptiert fernöstliche Miniaturmalerei und komponiert grafische Biotope. Diese bilden Rahmen für Ikonen, (Anti-)Helden und Attrappen. Hagino zeigt ihre Objekte undzeigt ihre Objekte und Installationen bislang in Deutschland, Österreich und der Türkei. Die Ausstellung wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale).
Rubrik(en): 
Ausstellungen
Zeitraum: 
Samstag, 12. September 2020
Sonntag, 13. September 2020
Montag, 14. September 2020
Dienstag, 15. September 2020
Mittwoch, 16. September 2020
Donnerstag, 17. September 2020
Freitag, 18. September 2020
Samstag, 19. September 2020
Sonntag, 20. September 2020
Montag, 21. September 2020
Dienstag, 22. September 2020
Mittwoch, 23. September 2020
Donnerstag, 24. September 2020
Freitag, 25. September 2020
Samstag, 26. September 2020
Sonntag, 27. September 2020
Montag, 28. September 2020
Dienstag, 29. September 2020
Mittwoch, 30. September 2020
Donnerstag, 1. Oktober 2020
Freitag, 2. Oktober 2020
Samstag, 3. Oktober 2020
Sonntag, 4. Oktober 2020
Montag, 5. Oktober 2020
Dienstag, 6. Oktober 2020
Mittwoch, 7. Oktober 2020
Donnerstag, 8. Oktober 2020
Freitag, 9. Oktober 2020
Samstag, 10. Oktober 2020
Sonntag, 11. Oktober 2020
Montag, 12. Oktober 2020
Dienstag, 13. Oktober 2020
Mittwoch, 14. Oktober 2020
Donnerstag, 15. Oktober 2020
Freitag, 16. Oktober 2020
Samstag, 17. Oktober 2020
Sonntag, 18. Oktober 2020
Montag, 19. Oktober 2020
Dienstag, 20. Oktober 2020
Mittwoch, 21. Oktober 2020
Donnerstag, 22. Oktober 2020
Öffnungszeiten: 
Montag: 14:00-20:00 Dienstag: 14:00-18:00 Mittwoch: 14:00-18:00 Donnerstag: 14:00-18:00 Freitag: 14:00-18:00 Samstag: 14:00-18:00 Sonntag: 14:00-18:00
Veranstaltungsort: 
Händelstraße 1a
06114 Halle (Saale)
Haltestelle: 
Reileck