Die neue Spielzeit der Bühnen Halle

In der Spielzeit 2018/19 dürfen sich Theater-, Orchester- und Opernliebhaber auf ein spannendes Programm freuen, in dem insgesamt 30 Neuproduktionen präsentiert werden. Dazu kommen zahlreiche Konzerte der Staatskapelle Halle und des Händelfestspielorchesters in unterschiedlichsten Konzertreihen und Konzertformaten.

> Premieren der Bühnen Halle

 

Sinfoniekonzerte und Vielfalt der Orchesterwelt

Die Sinfoniekonzerte in der Georg Friedrich-Händel Halle enthalten einen kompletten Zyklus aller Sinfonien und Solokonzerte von Johannes Brahms. Jeweils verschiedene, profilierte Dirigenten und Solisten werden sich mit dem Kernrepertoire romantischer Sinfonik auseinandersetzen. Die weiteren Programme spielen die besondere Größe des Orchesters aus: Werke vom Beginn des 20. Jahrhunderts von Gustav Mahler, Richard Strauss, Dmitri Schostakowitsch bis zu den französischen Impressionisten erlauben dem Orchester die Entfaltung seiner klanglichen Möglichkeiten.

Bekannte Reihen neu benannt

Die bekannte Klassik-Reihe wird nun unter dem Namen Klassik Plus fortgeführt, bei der jeweils ein Klassiker im Mittelpunkt steht, kombiniert mit kontrastreich, ergänzenden Werken, die reizvolle wie populäre Zugänge zur klassischen Musik erlauben.

Die ebenfalls altvertraute Reihe „Händel zu Hause“, bei der sich die barocke Orchestermusik auf Georg Friedrich Händel als wohl berühmtesten Sohn der Stadt Halle bezieht, heißt stattdessen nun „Händels Welt“. Denn von Halle aus zog Händel hinaus in die Welt – damals nach Italien und England.  

Vor dem abschließenden Oster-Oratorium La Resurrezione präsentiert das Orchester Werke von Händel und seinen Zeitgenossen, bei denen jeweils ein Solist mit seinem historischen Instrument wie Cembalo, Violine oder Oboe im Mittelpunkt steht.  

Internationale Regie bei der Oper

In dieser Spielzeit reicht das vielfältige Programm der Oper Halle wieder von Oper, Operette über Musical bis hin zu zwei Tanzstücken, einer choreografischen Werkstatt und einer Uraufführung im Musiktheater. Mit den Produktionen „Julius Cäsar in Ägypten“, „Bastien und Bastienne“ / „Eine florentinische Komödie“, „Ariadne von Naxos“ und dem Ballett „Hieronymus B.“ setzt die Oper auf ästhetische Zeitgenossenschaft, künstlerische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und gedankliche Innovationen und verpflichtet namhafte Regieteams mit internationalem Renommee.

Unsichtbare Kräfte im Puppentheater

In der neuen Spielzeit widmet sich das Puppentheater unsichtbaren Kräften, die große Wirkungen hervorrufen, wie die Angst vor dem Alleinsein in „Lars‘ Angst oder die Rettung des Kreuzfahrtschiffes Völkerfreundschaft“ oder die Thematik der Sockel, auf denen früher wichtige Denkmäler standen und die heute leer sind, die mit der Produktion „ Save the Pedestals! – Rettet die Sockel“ behandelt werden.

Weiterhin wird in „Bibliothek der Träume“ der Blick auf die großen Träume der Weltliteratur und Religionen gerichtet und das surreale Erwachsenenmärchen „Die Geschichte des alten Waldes“ mit der Fortsetzungsgeschichte „Das Geheimnis des alten Waldes – reloaded“ wieder aufgenommen. Von der Zukunft der Arbeit handelt das das Puppentheaterstück „Morgens, halb zehn in Deutschland…Ein Arbeitstag im Jahr 2030“, was in Kooperation mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Leopoldina erarbeitet wurde.

neues Theater und Thalia: Politik, Fantasie und Sauna

Auch das neue theater und das Thalia Theater setzen sich mit kritischen politischen Fragestellungen auseinander. Mit „Faust“ wird der Frage nachgegangen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Zuvor nimmt das Schauspiel mit der Uraufführung „Nackt über Berlin“ an dem zweiten Raumbühnenprojekt der Oper teil. Des Weiteren warten weitere Zusammenarbeiten wie „Spring Awakening“, neue Inszenierungen, die auf Romanvorlagen basieren wie „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ und „The King’s Speech“ und die Uraufführung „Die Benennung der Tiere“ auf zahlreiche Besucher. Mit der Open-Air-Produktion „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ wird das Publikum in eine finnische Mittsommernacht entführt, die verspricht, mit Sauna, Aquavit und komödiantischen Theater ein sommerliches Spektakel zu werden.

Eröffnung der Spielzeit im postapokalyptischen Ambiente

Die neue Spielzeit wird in der neuen Raumbühne BABYLON mit einem großen Eröffnungsfestival eingeläutet. Erneut zeichnet sich Bühnenbildner Sebastian Hannak für die multiperspektivische Bühneninstallation verantwortlich. Hannak schafft einen völlig neuen, postapokalyptischen Erlebnisraum, in dem insgesamt fünf abendfüllende Produktionen zur Aufführung kommen. Intendant Florian Lutz zeigt zur Eröffnung eine szenische Interpretation von Verdis "Messa da Requiem".

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