Kinderstadt Halle an Salle

26. Juni bis 01. August 2020, Peißnitzinsel

Von der aktuellen Entwicklung und den damit verbundenen Maßnahmen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus bleibt leider auch die Kinderstadt Halle nicht verschont und kann demnach auch nicht in geplanter Form im Sommer auf der Peißnitz stattfinden. Doch das Projektteam hat in den letzten Wochen unermüdlich an einer Alternative getüftelt, wie die Kinderstadt, trotz der schwierigen Umstände, für Kinder im Alter zwischen 7 und 14 Jahren, erfahrbar gemacht werden kann.

Die Kinderstadt „Halle an Salle“ erfindet sich neu und wird zum digitalen Kinderstadt Magazin und somit auch von zuhause aus für die Kinder erlebbar! Das Kinderstadt Magazin ist ein regelmäßiges Sendeformat, welches das Kinderstadt-Team gemeinsam mit dem Kinderrat und den Kindern vor den Bildschirmen gestaltet. 

Hier könnt ihr die Kinderstadt digital erleben:

> Facebookseite Kinderstadt

> Instagram Kinderstadt

> YouTube

> Homepage Kinderstadt

 

Zu digital kommt analog!

Anstatt der Kinderstadt entsteht auf der Peißnitzinsel in den nächsten Wochen ein kleines, aber feines Areal des Kinderstadt Magazins. Im Rahmen von Workshops und Aktionen will das Team der Kinderstadt mit euch gemeinsam den Fragen nachgehen, was eine grüne Stadt noch grüner machen könnte? Was Städte und ihre Bewohner*innen brauchen, um gesund zu leben und wie sich alle dafür einsetzen können, um unsere Stadt sauber, umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten! Hierfür sind Expert*innen aus Halle eingeladen, die diese Themen gemeinsam mit euch erforschen.

Die Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 7 und 14 Jahren. Eine Teilnahme ist ausschließlich unter Einhaltung der aktuell erforderlichen Maßnahmen und nur unter Voranmeldung möglich!

> Aktuelle Informationen zu Workshops auf der Peißnitz

 

Über die Kinderstadt

Seit 2002 gibt es aller zwei Jahre eine Kinderstadt auf der Peißnitzinsel. Die Idee, in Halle eine Kinderstadt zu bauen, kam vom Thalia Theater. Das Thalia Theater führt das große Projekt zusammen mit vielen Kooperationspartnern und Unterstützern durch.

Das Spielprinzip: Kinder spielen Stadt. Sie können in verschiedenen Berufen arbeiten und erhalten dafür Geld in einer Währung, die nur für diese Kinderstadt gültig ist. Sie können sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig machen und auch als Stadtoberhaupt kandidieren. Dabei sammeln sie viele Erfahrungen, die auch für das Leben außerhalb der Kinderstadt nützlich sind.

Alljährlicher Programmhöhepunkt: Die Gründung des Kinderrats!
Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die mitbestimmen und Ihre Kinderstadt gestalten möchten, sind herzlich eingeladen vorbeizukommen und Mitglied zu werden! Der Kinderrat bringt eigene Ideen ein, fällt wichtige Entscheidungen, fühlt der großen Stadt auf den Zahn und steht so dem Organisationsteam mit Rat und Tat zur Seite. Der Kinderrat trifft sich ab dem 27. Januar bis zur Eröffnung der Kinderstadt immer montags von 15.30 bis 17.30 Uhr im Schaufenster des neuen theater halle. Daneben stellt sich natürlich das Projekt vor: Wer ist das Team und was ist angedacht? Welche Kooperationensweichen sind gestellt? Welche Visionen gibt es noch? Im Anschluss gibt es bei Häppchen und Getränken auch Raum für Gespräche und Austausch.

Die Währung von "Halle an Salle" heißt "Hallörchen". An jeder Station wird der gleiche Lohn ausgegeben. Ob es Steuern für die Stadtkasse geben wird oder ob sich die Kinderstadt durch Spenden ihrer Bürger finanziert entscheidet der Kinderrat im Vorfeld. Die Kinder erhalten ihr Geld an der Bank. Jedes Jahr gibt es einen neuen Hallörchenentwurf.

Hat man 3 Stunden gearbeitet, vollzieht sich der Statuswechsel vom Sallunken zum Sallenser. Jetzt kann man sich selbständig machen und auch für das Stadtratsamt kandidieren. Am Stadtspiel teilnehmen dürfen nur Kinder zwischen 7 und 14 Jahren. Alle anderen können mit einem Visum an einer Stadtführung teilnehmen.

 

Mehr Informationen

> Webseite der Kinderstadt