Von Drachen, Eseln und Goldenen Rosen

Auf den Spuren von BURG-Künstlern in Halle (Saale)

Route 2 illustriert Sagen, Legenden und Leben leibhaftiger Hallenser,
Halloren und solcher, die es hätten sein wollen – in Halle nennt man sie Halunken.

Startpunk: Marktkirche
Endpunkt: Franckesche Stiftungen
Länge: 2 km
Dauer: 90 min





Durch die Innenstadt geht es zu wasserspeienden Drachen, einem königlich empfangenen Esel und einem haushohen Wandbild, auf dem sich neben stadtbekannten Gesichtern auch Symbolfiguren und historische Größen tummeln, die die illusionistische Straßenszene mit Leben füllen – und mit Hintersinn.
Wie das Wandbild so schlägt auch der Ewige Geheimdienstmann eine Brücke zwischen Imagination und Realismus, und die Route damit den Bogen zu Konkreta: zur Gründung und Geschichte unserer Stadt (Göbelbrunnen) und zu bedeutenden Personen die sie hervorbrachte, wie den Renaissance-Maler Matthias Grünewald, den Arzt, Regenten und Reformer Johann Friedrich Struensee und den Komponisten, Dirigenten und Chorleiter Robert Franz.
An fünf sagenhaften Brunnen und zwei gastfreundlichen Künstlerhäusern vorbei geht es schließlich zur Wall of Fame, einem ebenso monumentalen wie kryptischen Denkmal für die rege Szene der Halleschen Graffiti-Künstler an der Waisenhausmauer. Den soliden Schluss bilden eine Bäuerin und ein Maurer, doch das ist wieder ein andere Geschichte. (Text: Maria Meinel)