Deutschland unter Druck. Im Gespräch mit der Autorin und Journalistin Jana Simon

Jana Simon nimmt neben Reinhard Bärenz, dem Kulturchef des MDR, Platz. Als Gast in der Reihe »Persönlichkeiten im Gespräch« spricht sie mit ihm über sich und die Arbeit an ihrem Buch »Unter Druck. Wie Deutschland sich verändert«. Wo sie daraus liest, geht es um die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen in Deutschland und ihre Auswirkungen auf die Menschen. »Es sind die einfachen, aber großen Fragen, die mich immer wieder interessieren: Wie reagieren Menschen auf neue Situationen, wie gehen sie mit ihnen um, und wie gehen sie schließlich aus ihnen hervor?« Für ihr Buch »Unter Druck. Wie Deutschland sich verändert« begleitete sie Menschen aus Deutschland, darunter den früheren EZB-Direktor Jörg Asmussen, der heute Investmentbanker ist, einen Polizisten aus Thüringen, eine alleinerziehende Krankenschwester, eine »Influencerin« und den AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland, zum Teil über sechs Jahre hinweg. Ihre Porträts spiegeln den tiefgreifenden Wandel in Deutschland, wo das Wachstum der Wirtschaft dem Schrumpfen der Mittelschicht und der wachsenden Ungleichheit in der Verteilung des Reichtums gegenübersteht. Jeder sechste Deutsche ist armutsgefährdet, die sozialen Aufstiegschancen sind so gering wie in kaum einem anderen westlichen Land. Die rechtspopulistische AfD erzielt bei Wahlen zweistellige Ergebnisse und sitzt nun im Bundestag. Ein großer Teil der Deutschen steht unter erheblichem Druck. Was bedeutet das für das Leben Einzelner und für das ganze Land? Jana Simon wurde 1972 in Potsdam geboren, wuchs in Ostberlin auf und studierte in Berlin und London Osteuropastudien. Sie ist die Enkelin von Christa und Gerhard Wolf. Ihr Buch über ihre Großeltern »Sei dennoch unverzagt« (2013) war ein Bestseller. Als freie Journalistin arbeitete sie für die taz, Berliner Zeitung und den Tagesspiegel, seit 2004 ist sie Autorin der Wochenzeitung DIE ZEIT in Berlin. Sie schreibt über IS-Rückkehrer, die AfD, globale Friedensvermittler und hat den Fall Dieter Wedel, dem mehrere Frauen sexuelle Belästigung vorwerfen, mit aufgedeckt. Für ihre Reportagen erhielt sie zahlreiche Preise, u.a. den Theodor-Wolff-Preis, den Axel-Springer-Preis, 2018 wurde sie »Reporterin des Jahres«. In der Reihe »Persönlichkeiten im Gespräch« sind herausragende Persönlichkeiten dieser Tage zu Gast in den Franckeschen Stiftungen, die anhand ihres persönlichen Werdegangs gesellschaftlich aktuelle Fragen ins Zentrum rücken, aus ihrem Leben erzählen, über ihre Visionen sprechen, aus jüngsten Veröffentlichungen lesen und sich auch den Fragen des Publikums stellen. Die Veranstaltung wird moderiert von Reinhard Bärenz.
Preis: 
Eintritt frei
Rubrik(en): 
Bildung
Lesungen und Vorträge
Termin(e): 
Dienstag, 21. Mai 2109 - 18:00
Wo: 
Freylinghausensaal, Hauptgebäude

Veranstaltungsort: 
Franckeplatz 1
06110 Halle (Saale)
Telefon: 
(0345) 2127400
Haltestelle: 
Franckeplatz (Tram: Linien 1, 3, 4, 6, 7, 8, 9, 11)
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