Eröffnung der Jahresausstellung

Feierliche Eröffnung der neuen Jahresausstellung "Meine Seele sieht im Hören – Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik" Musikalische Umrahmung: Studierende des Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Über die Ausstellung: Eindrucksvolle Gemälde und Notendrucke, originale Musikinstrumente und natürlich reichlich erklingende Musik geben Anregungen zu einem Thema, das die Künste und die Sinne verschmelzen lässt. Ganz im Sinne der barocken Nachahmungsästhetik gelang es Händel wie kaum einem anderen Komponisten seiner Zeit, sowohl Naturbilder als auch innere emotionale Leidenschaft in Musik zu gießen. Anlass, sich mit Händels Bilderwelten zu beschäftigen ist das Jubiläumsjahr 2020, das die Händel-Freunde in Halle und Göttingen gleichermaßen feiern. Nachdem 1741 Georg Friedrich Händels letzte italienische Oper „Deidamia“ verklungen war, geriet sein Opernschaffen fast 180 Jahre lang in Vergessenheit. Erst 1920 wieder wagte der Kunsthistoriker, Dirigent und Musikwissenschaftler Oskar Hagen (1888 – 1957) in Göttingen gemeinsam mit einem Laienorchester das Experiment einer szenischen Aufführung der Händel-Oper „Rodelinda“ – und stieß auf ein begeistertes Publikum. Dies war der Beginn einer bis heute anhaltenden Händel-Opernrenaissance. Von April bis Oktober 2020 hat die Ausstellung 10 bis 18 Uhr geöffnet (November bis März 10 bis 17 Uhr)
Preis: 
Eintritt frei
Rubrik(en): 
Und sonst
Termin(e): 
Freitag, 21. Februar 2020 - 17:00
Wo: 
Kammermusiksaal

Veranstaltungsort: 
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)
Telefon: 
(0345) 50090221
Haltestelle: 
Hallmarkt