Film und Gespräch: Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

Saatgut ist heute ebenso gefährdet wie der Eisbär. Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Doch es kämpfen Menschen auf der ganzen Welt wie David gegen Goliath für den Erhalt der kostbaren Saatgutvielfalt. Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Dokumentarfilm „Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“ (94 min, englisch mit dt. UT) das Publikum zu mündigen Essern. Im Rahmen der monatlich ausgerichteten Filmreihe „Globale in Halle“ zeigt die Heinrich-Böll-Stiftung den Film einmalig in Halle. Im anschließenden Filmgespräch mit Justine Fischer (Bioland Hof Jeebel - Biogartenversand Salzwedel) und Daniel Häfke (Solidarische Gärtnerei Landsberg "Kleine Feldwirtschaft") sprechen sie mit dem Publikum über Bio-Saatgut aus der Region, über eigene Handlungsspielräume und globale Verantwortung.
Preis: 
3,00 €
Rubrik(en): 
Bildung
Lesungen und Vorträge
Termin(e): 
Montag, 11. Februar 2019 - 20:00

Veranstaltungsort: 
Seebener Straße 172
06114 Halle (Saale)
Telefon: 
(0345) 5238631
Haltestelle: 
Emil-Eichhorn-Straße (Tram: Linie 8)