Filmvorführung und Gespräch Federico Fellini „La strada – Das Lied der Straße“ (Italien 1954)

3. Dezember 2020 - 19:00
Ein rabiater Jahrmarktsgaukler, der keine menschliche Beziehung eingehen kann, kauft sich ein Mädchen und erschlägt den Mann, den sie liebt. Für ein paar Tausend Lire kauft der rauhe Kraftkünstler Zampano das Mädchen Gelsomina ihrer Mutter ab, damit er für seine Wandervorstellungen eine Assistentin hat. Gelsomina ist ebenso jung wie gutmütig und versucht vergeblich, mit Zampano, der sie als sein Eigentum betrachtet, ins Gespräch zu kommen. In einem Zirkus lernt sie den Seiltänzer Matto kennen, mit dem sie sich anfreundet. Kurz darauf gerät Matto in einen Streit mit Zampano und wird von diesem erschlagen. Da Gelsomina Mattos Tod seelisch nicht verkraften kann, lässt Zampano sie allein am Straßenrand zurück. Als er Jahre später zufällig von ihrem Tod erfährt, überwältigt ihn ein Gefühl der Einsamkeit und der Trauer. Mit seinem vierten Film begründete Fellini seinen internationalen Ruhm, machte seine Ehefrau Giulietta Masina bekannt und schuf den Begriff Zampano. Es ist sein letzter Film im Genre des italienischen Neorealismus. Im Anschluss Alexander Suckel im Gespräch mit dem Filmproduzenten Eike Goreczka (42Film)
Preis: 
8,00 € | erm. 5,00 €
Rubrik(en): 
Lesungen und Vorträge
Termin(e): 
Donnerstag, 3. Dezember 2020 - 19:00
Wo: 
Großer Saal

Veranstaltungsort: 
Bernburger Straße 8
06108 Halle (Saale)
Telefon: 
+49 (0) 345 13252513
Haltestelle: 
Hermannstraße, Mühlweg

-->