Gedenkfeier für die von politischer Verfolgung in SBZ und DDR betroffenen Angehörigen der MLU

In einer Gedenkveranstaltung erinnert die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg an jene Universitätsangehörigen, die Opfer politischer Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR wurden. Nach einer Gedenkfeier in der Aula des Löwengebäudes wird eine von Prof. Joachim Dimanski gestaltete Gedenkstele auf dem Universitätsplatz enthüllt. Die Ereignisse, das heißt politisch motivierte Disziplinar- und Strafverfahren, denen Hochschulangehörige ausgesetzt waren, liegen mehrere Jahrzehnte zurück, das erlittene Unrecht aber wirkt über die Betroffenen bis heute nach. Die Rektoratskommission für die Aufarbeitung der Universitätsgeschichte in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts, seit 2012 tätig, hat die Gedenkveranstaltung gemeinsam mit dem Rektorat initiiert. Die Kommissionsmitglieder haben die Fakten aus der Universitätsgeschichte in den Archiven erforscht, zeitgeschichtliches Material akribisch zusammengetragen. Die Gedenkveranstaltung findet am 17. Juni - Tag des Volksaufstands 1953 in der DDR - statt. Nach Grußworten des Rektors und des Oberbürgermeisters Dr. Bernd Wiegand spricht Friedemann Stengel über die Ergebnisse der Kommissionsarbeit; Berichte von zwei Zeitzeugen folgen. Im Anschluss wird die Gedenkstele auf dem Universitätsplatz enthüllt.
Rubrik(en): 
Und sonst
Termin(e): 
Montag, 17. Juni 2019 - 17:00

Veranstaltungsort: 
Universitätsplatz 11
06108 Halle (Saale)
Telefon: 
(0345) 5521374
Haltestelle: 
neues theater (Tram: Linien 3, 7, 8)
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