Gesprächsabend mit Wolfram Tschiche und Natalka Sniadanko

„30 Jahre nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten im sowjetischen Machtbereich: Was ist aus den Anliegen der ukrainischen Dissidenten geworden?“ Tschiche, ehemaliger DDR-Bürgerrechtler, saß fünf Jahre im Gefängnis des Roten Ochsen und gründete 1989 das Neue Forum. Der ehemalige Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung engagiert sich seit der Wiedervereinigung in der Jugend- und Erwachsenbildung und organisiert Zeitzeugenprojekte. Zusammen mit der ukrainischen Schriftstellerin und Journalistin Natalka Sniadanko wird er Fragen nach der europäischen Integration und neuen politischen Gefahren nachgehen. Im Fokus steht dabei die Souveränität der Ukraine als Schauplatz überregionaler Konflikte. Der Gesprächsabend findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Zeitgeschichte(n) e.V. Halle statt. Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.
Rubrik(en): 
Lesungen und Vorträge
Termin(e): 
Freitag, 23. August 2019 - 18:00

Veranstaltungsort: 
Am Kirchtor 20b
06108 Halle (Saale)
Telefon: 
(0345) 470 698 337
Haltestelle: 
Diakoniewerk Halle