Kunst und Wissenschaft: Turandot

***Aus Krankheitsgründen können die Vorstellungen zu Turandot momentan nicht stattfinden. Folgende Ersatzvorstellungen werden gegeben: Do, 07.02.2019, 20.00 Uhr: 1913 - DER SOMMER DES JAHRHUNDERTS im Dock 2*** Als Spektakel in lauen Sommernächten erwarten uns aufgespießte Köpfe vor den Toren der großen Stadt Peking. Der Kaiser von China ist grausam – oder gutmütig, sind die Köpfe doch Warnung für junge Prinzen und Helden, sich nicht auf das Spiel seiner Tochter einzulassen. Prinzessin Turandot stellt jedem Bewerber um ihr Herz drei Rätsel. Wer sie löst, bekommt die Prinzessin! Wer versagt, bezahlt mit dem Leben! Carlo Gozzi hatte mit seinem tragikomischen Märchenspiel der Commedia dell‘arte in Venedig die Bretter aufgeschlagen. Ausgerechnet Friedrich Schiller, nicht eben bekannt für Humor, nutzte die Vorlage zu einem eigenwilligen Seitensprung der Klassik für das Weimarer Publikum. Ein großer Erfolg, lange bevor Busoni und Puccini den Stoff für die Oper entdeckten. Schiller vertiefte Figuren und Konflikt. Wie kann eine Frau in patriarchalen Gesellschaften lieben und zugleich ihre Freiheit behalten? Wie kann man das hohe Ideal der Liebe bewahren? Wieviel Stolz diese Figuren vor sich hertragen? Wie viel lieber sie von Adel sein wollen, als sich einem Gegenüber zu zeigen! Prinzessin Turandot verfällt dem forschen Bewerber Kalif auf der Stelle. Auch der Prinz ist verliebt. Wie wir wissen, genügt das nicht, um glücklich zu sein. Regisseur Ralf Meyer arbeitete in den letzten Jahren an Märchen für Kinder für das Puppentheater der Stadt. In diesem Jahr nimmt er sich einem für Erwachsene an. Ein Wissenschaftler beleuchtet aus seinem Fachgebiet heraus ein Thema bzw. einen Stoff einer unserer Inszenierungen. Gemeinsam sehen wir, unter nun neuen Aspekten, das Stück, und am Ende gibt’s ein Gespräch mit dem Gast, Künstlern und dem Publikum. Diesmal mit Harald Bluhm. Er ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte, seine Lehre reicht von antiken Konzepten bis in die Gegenwart. Schwerpunkte seiner Forschung liegen im 19. Jahrhundert (John St. Mill, Alexis de Tocqueville, Karl Marx) und im 20. (Hannah Arendt, Leo Strauss, Max Weber, Robert Michels, Joseph Schumpeter), wobei der Gestaltwandel von Politik und Demokratie im Zentrum steht. Einen generellen Fokus bildet der Zusammenhang der Systematik von Theorien mit den in ihnen enthaltenen Zeitdiagnosen
Rubrik(en): 
Bühne
Termin(e): 
Donnerstag, 7. Februar 2019 - 20:00

Veranstaltungsort: 
Universitätsplatz 2
06108 Halle (Saale)
Telefon: 
(0345) 51100
Haltestelle: 
neues theater (Tram: Linien 3, 7, 8)
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