Orlando und die Geschichte der Opern Händels im 20. und 21. Jahrhundert

Im Jahr 1922 wurde mit dem Händelfest der Stadt Halle der Grundstein gelegt für die Tradition der Festspiele in Händels Geburtsstadt. Mit Händels Oper „Orlando“ begann 1922 die Händel-Renaissance, die sich über die Jahrzehnte hinweg zu einem wahrhaften „Händel-Boom“ ausgeweitet hat: Händel ist heute der meist gespielte Opernkomponist zwischen Monteverdi und Mozart, und in der Inszenierungsgeschichte seiner Opern spiegeln sich wie bei keinem zweiten Komponisten die Wandlungen der Barockoper im 20. und 21.Jahrhundert zwischen Historisierung und Aktualisierung wider. Die Konferenz möchte den Blick ausweiten auf die Geschichte der Händel-Oper im 20. und 21. Jahrhundert jenseits der Hallenser Bestrebungen. Darüber hinaus wird sie sich mit Gestaltungen des Orlando-Stoffes nicht nur in anderen Opern Händels, sondern auch bei anderen Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts auseinandersetzen. Die Konferenz beleuchtet zudem in zwei Roundtables mit Expertinnen, Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen die jüngere Geschichte der„Orlando“-Inszenierungen in Halle sowie der Händel-Festspiele. Internationale Wissenschaftliche Konferenz Veranstalter: Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, Abteilung Musikwissenschaft, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit der Stiftung Händel-Haus und der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e. V. freie Platzwahl Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Händel-Festspiele 2022.
Preis: 
Eintritt frei
Rubrik(en): 
Und sonst
Termin(e): 
Montag, 30. Mai 2022 -
10:00 bis 17:00
Dienstag, 31. Mai 2022 -
10:00 bis 17:00
Mittwoch, 1. Juni 2022 -
10:00 bis 17:00

Veranstaltungsort: 
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)
Telefon: 
(0345) 50090221
Haltestelle: 
Hallmarkt

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