Podiumsdiskussion "Wieviel Rationalismus verkraftet die Kunst"

Im Rahmen der Ausstellung "RATIOBAHN – Fotografie, Grafik, Malerei und Objekt" von Andrey Bobb, Andrea Flemming und René Schäffer findet eine Podiumsdiskussion statt. Gesprächspartner: Martin Eigmüller und Steffen Krol, Moderator: Dr. Ingo Uhlig, Dozent der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg Über die Ausstellung Aktuell bestimmt die Kraft des rationalen Denkens unser Zusammenleben, indem sie die Menschen in einen Raum voller rationaler Bedeutungen stellt. Digital meint zwei gegenübergestellte Zustände: 0 und 1, An und Aus, Ja und Nein. Dieser Dualismus steht in direkter Relation zum Rationalismus. Unsere Gesellschaft will alles atomisieren, in seine kleinsten Bestandteile zerlegen und scheint zu glauben, dass das Ganze nur die Summe seiner Teile ist. Was kommt danach? Das Projekt sucht – ausgehend von gestalterischen Werten wie hell und dunkel, groß und klein, Fülle und Leere – nach Alternativen. Zu sehen sind Malerei, Fotografie, Installation und Performance der Künstler*innen Andrey Bobb, Andrea Flemming und René Schäffer. Anhand der Gegenüberstellung von gestalterisch abstrahierten Werten wie hell und dunkel, groß und klein, Fülle und Leere wird eine künstlerische Forschung zur Spaltung in zwei Zustände und deren Alternativen geführt.
Rubrik(en): 
Lesungen und Vorträge
Termin(e): 
Samstag, 19. Oktober 2019 - 18:00

Veranstaltungsort: