Themenführung im Stadtmuseum

Geschichten zu Gesichtern: Die hallesche Professorin Betty Heimann im Portrait In der Dauerausstellung des Stadtmuseums Halle zeugt eine getönte Gipsbüste von der bedeutenden Indologin Betty Heimann. Das Kunstwerk, eine Leihgabe der Martin-Luther-Universität, steht erstmals im Mittelpunkt einer diskussionsorientierten Themenführung in Kooperation mit den FrauenKulturtagen. Betty Heimann, 1888 geboren, erhielt in Halle 1923 die Lehrbefugnis für Indologie und durfte als erste Frau hier als Privatdozentin unterrichten. Als Jüdin wurde ihr während einer Vortragsreise durch England die Lehrbefugnis entzogen. Sie lehrte daraufhin indische Philosophie in London und Sanskrit in Colombo. 1961 verstarb sie in Italien. Betty Heimann war mit der Bildhauerin Grete Budde (1883-1967) befreundet. Verbunden durch Nachbarschaft und jüdische Herkunft, schuf sie 1933 das gezeigte Porträt. Eine Partnerveranstaltung mit den 24. Halleschen Frauenkulturtagen.
Preis: 
4,00 €
Rubrik(en): 
Lesungen und Vorträge
Termin(e): 
Sonntag, 10. November 2019 - 15:00

Veranstaltungsort: 
Große Märkerstraße 10
06108 Halle (Saale)
Telefon: 
(0345) 2213030
Haltestelle: 
Marktplatz (Tram: Linien 1, 2, 3, 5, 6 , 7, 8, 10, 11)