Wenn mich einer fragte …

Helmut Flieg wurde wegen eines Gedichts vom Gymnasium gefeuert, floh 1933 vor den Nazis nach Prag, emigrierte unter seinem neuen Namen Stefan Heym in die USA, kehrte als Soldat der U.S. Army in das zerbombte Chemnitz zurück, um das Grab seines Vaters zu suchen, und übersiedelte Anfang der 50er Jahre in Folge der McCarthy-Ära nach Ostberlin. Der Schriftsteller fiel in Ungnade und wurde gefeiert. 1994 hielt er als Alterspräsident die Eröffnungsrede des zweiten gesamtdeutschen Bundestages und sprach sich ausdrücklich für ein tolerantes Miteinander von Ost und West auf Augenhöhe aus. In Christoph Werners Inszenierung kehren der alte und der junge Heym zurück und blicken in ihrer je eigenen Perspektive auf die Stadt und eine Lebensgeschichte voller Umbrüche, Widersprüche und Visionen. Was haben sich der Autor Heym und sein junges Ich zu erzählen? Und was hätten sich Chemnitz und der Mensch Heym heute zu sagen? Gastspiel Figurentheater Chemnitz | Ein Stück über Stefan Heym und Chemnitz Regie: Christoph Werner | Ausstattung: Angela Baumgart | Puppen: Hagen Tilp | Video: Conny Klar Es spielen: Claudia Acker, Tobias Eisenkrämer, Karoline Hoffmann und Sarah Wissner
Rubrik(en): 
Bühne
Termin(e): 
Freitag, 5. April 2019 - 20:00
Samstag, 6. April 2019 - 20:00
Wo: 
Dock 2

Veranstaltungsort: 
Universitätsplatz 2
06108 Halle (Saale)
Telefon: 
(0345) 51100
Haltestelle: 
neues theater (Tram: Linien 3, 7, 8)
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