Heinrich-Heine-Plastik

Jens Bergner, 2002 Während Heinrich Heines Aufenthalt in Halle im Jahr 1823/1824 entstand das Gedicht »Zu Halle auf dem Markt«. Heine widmete diese Zeilen dem zentralen Wahrzeichen der Stadt: der Marktkirche und zwei Löwenplastiken (1816) von Johann Gottfried Schadow, die 1823 als Brunnenfiguren auf dem Marktplatz aufgestellt worden waren und heute als Wächter vor dem Hauptgebäude der Universität ruhen. Der hallesche Bildhauer Jens Bergner gewann 1997 die Ausschreibung für ein neues Heinrich-Heine-Denkmal auf dem Gelände der Universität. Er fertigte einen von zwei Händen gehaltenen träumenden Heine-Kopf aus Sandstein. Dank thematischer Veranstaltungen und zahlreicher Bürgerinitiativen konnte das Denkmal finanziert werden.
Adresse: 
Universitätsplatz 10
Höhe Robertinum
06108 Halle (Saale)