Gedenkstätte Roter Ochse

Die Haftanstalt "Roter Ochse" wurde 1842 in Betrieb genommen. 1933 bis 1935 diente sie als Gefängnis und Schutzhaftlager, seit 1935 als Zuchthaus für überwiegend politische Gefangene des NS-Regimes, wo zwischen 1942 und April 1945 über 500 Menschen hingerichtet wurden. Nach wenigen Wochen US-Besatzungszeit nutzte die sowjetische Besatzungsmacht ab Juli 1945 das Gefängnis als Haft- und Internierungsort. Tausende Gefangene aus ganz Sachsen-Anhalt wurden hier von sowjetischen Militärtribunalen verurteilt. Von 1950 bis Dezember 1989 kamen mehr als 9.000 Gefangene in den Teil des "Roten Ochsen", der vom Ministerium für Staatsicherheit (MfS) der DDR als Untersuchungshaftanstalt geführt wurde. 1996 wurde in dem ehemaligen Verhör- und Wirtschaftsgebäude des MfS eine Gedenkstätte für die Opfer politischer Verfolgung von 1933 - 1989 eingerichtet. Die umfassend sanierte Gedenkstätte "Roter Ochse" wurde am 15. Februar 2006 der Öffentlichkeit übergeben und gehört seit dem zur Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt. Jedes erstes Wochenende im Monat ist die Gedenkstätte geöffnet, an gesetzlichen Feiertagen sowie vom 23.-26.4.2019 bleibt sie geschlossen.
Öffnungszeiten: 
Montag: 10:00-14:00 Dienstag: 10:00-16:00 Mittwoch: 10:00-16:00 Donnerstag: 10:00-16:00 Freitag: 10:00-14:00 Samstag: Geschlossen Sonntag: Geschlossen
Adresse: 
Am Kirchtor 20b
06108 Halle (Saale)
Haltestelle: 
Diakoniewerk Halle
Telefon: 
(0345) 470 698 337
Fax: 
(0345) 470 698 339

Veranstaltungen an diesem Ort

Sonntag, 8. September 2019 - 10:00
Sonntag, 8. September 2019 - 12:00
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