Johann Friedrich Struensee

Martin Roedel, 2010 Johann Friedrich Struensee wurde 1737 geboren. Nach einem Medizinstudium in Halle, avancierte er zum Leibarzt des jungen Dänischen Königs Christian VII. und lebte am Hof in Kopenhagen. Durch das Vertrauen zum König wurde Struensee mit besonderen Rechten ausgestattet. Er erhielt 1771 eine Generalvollmacht des Königs, die es ihm gestattete, Dokumente an Königs statt zu unterschreiben. Struensee setzte sich im Sinne der Aufklärung und für Reformen ein, wie beispielsweise der Meinungs- und Pressefreiheit. Wegen seiner Sparpolitik, der Bestrebungen, weitere Reformen anzustoßen, vor allem aber wegen seiner Liaison mit der Königin, fiel Struensee einer Intrige des Königs zum Opfer und wurde 1772 hingerichtet.Martin Roedel hatte 1997-2006 bei Bernd Göbel Plastik und Bildhauerei studiert und diese Gedenktafel auf eine Initiative eines Schülers des Georg-Cantor-Gymnasiums gefertigt.
Adresse: 
An der Moritzkirche 3
06108 Halle (Saale)