Merseburg

Merseburger Dom, Blick auf Sittegalerie, Foto: Wolfgang Kubak
Wenn man sich mit der Stadt Merseburg näher befasst, wird man schnell von einem mystischen Zauber umgeben. Diese für eine ganze Region prägende Stadt am Ufer der Saale ist so etwas wie das Gedächtnis des mittelalterlichen Landstrichs rund um Saale-Unstrut und für ganz Mitteldeutschland. Thietmar von Merseburg ist dabei ein wichtiger Name, der diese im 10. Jahrhundert begründete Stadt zu anhaltender Bekanntheit verhalf und mit seinen Chroniken wie kein anderer die deutsche Besiedlung der Ost-Marken und die Herrschaft der Ottonen dokumentierte. In seine Zeit fiel auch der Beginn der Errichtung des romanischen Domes St. Johannes und St. Laurentius, in dem sich auch die Gräber des Fürstenhauses Sachsen-Merseburg befinden, die in direkter Nachbarschaft im Schloss zu Merseburg residierten. Die Merseburger Zaubersprüche, auf vorchristlich germanischen Mytholigien basierende Zauberformeln, die vor dem Jahr 1000 althochdeutsch aufgeschrieben wurden und über die Jahrhunderte in Merseburgs Dombibliothek überdauerten.
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Burgstraße 5
06217 Merseburg
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