Reichardts Garten

Reichardts Garten ist ein Inbegriff von Romantik und Idylle. Wer gerne auf alten Pfaden und verwinkelten Treppen wandelt, der kann sich hier bei einem ausgedehnten Spaziergang entspannen. Uralte Bäume an den leicht geneigten Parkwiesen laden förmlich zum Verweilen ein. In der nördlichen Innenstadt gelegen und so zentral zu erreichen, hat der Park zu jeder Jahreszeit seine Reize - im Winter ist Reichardts Garten ein einzigartiges Winteridyll, im Sommer laden die satten Grünfläche zu einem Picknick ein. Geschichte des Parks: Der Park wurde 1794 vom Komponisten und Publizisten Johann Friedrich Reichardt (1752 - 1814) als englischer Garten angelegt. Reichardts Wohnsitz entwickelte sich zur Herberge der Romantik mit einer Vielzahl von Erinnerungsmalen. An Goethes Besuche erinnern verschiedene Gedenksteine. Reichardts Wohnhaus ist heute nicht mehr vorhanden. Der Garten wurde 1902 von der Stadt erworben und als Bürgerpark der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit dieser Zeit existiert ein bis heute mehrfach erneuerter Kinderspielplatz. Bei den Umgestaltungsmaßnahmen des unter Denkmalschutz stehenden Parkes blieb der Charakter des Landschaftsparkes erhalten. Seit 2002 (Reichardts 250. Geburtstag) lassen die Stadtgärtner die "Blaue Blume der Romantik" mit zahlreichen blau blühenden Frühjahrsblumen und Stauden im Park erblühen. Reichardts Garten ist als eines von vier Objekten der Stadt Halle (Saale) in dem denkmalpflegerisch-touristischem Netzwerk "Gartenträume - Historische Parks in Sachsen-Anhalt" vertreten.
Adresse: 
Seebener Straße 186 b
06114 Halle (Saale)
Haltestelle: 
Emil-Eichhorn-Straße