Monstrale Kurzfilmfestival

06. bis 10. Oktober 2021, Virtuell und im Kino

Dokumentarfilme, Erzählungen für Jung und Alt oder kuratierte Themenprogramme: das Monstrale Festival bietet eine große Auswahl cineastischer Perlen aus Europa und darüber hinaus. Zuschauer, Jurys und Gäste können sich auf drei Wettbewerbe in den Sparten international, dokumentarisch und Kinder, auf Workshops sowie handverlesene Kurzfilmprogramme freuen.

Dieses Jahr steht die Monstrale unter dem Motto "Identität". Dieses ist als Thema des Festivals ist aufgrund der Fülle an verschiedenen Definitionen nicht leicht einzugrenzen. Die sich sich in diesem Zusammenhang stellenden Fragen sind jedoch trotzdem immer gleich: Wer bin ich? Was macht mich aus? Wie sehen mich andere? Dabei geht es nicht primär "nur" um die eigene Identität. Sie ist sowohl Individuen als auch Gruppen eingeschrieben, wobei der Begriff als eine sich stets verändernde Größe zu begreifen ist, die unter anderem Ausdruck in der Besetzung bestimmter sozialer Rollen findet. Die zentrale Frage könnte also lauten: „Wie geht der Film mit verschiedenen Identitätsbildern um?“ Als Medium in dem, vorrangig Geschichten erzählt werden, ist daher auch primär nach der Rolle der Identität im Kontext derselben zu fragen. Wobei Filme in ihrer Auseinandersetzung mit Realität nicht nur, wie etwa Märchen, die klassische Erzählung von „Gut und Böse” bereit halten.

Die Monstrale 2021 wird in seinem Themenprogramm diejenigen Filme zu Tage fördern und zur Diskussion stellen, die nicht die westliche Identität und stereotype Geschlechterrollen reproduzieren. Sie begibt sich vor allem auf die Suche nach den besonderen identitätsstiftenden Momenten der Filmerzählung, die gerade auch im Kurzfilm ihre eigene Ausprägung erfahren. Im Sinne der hier erwähnten Filmbeispiele stellt das Festival filmische Positionen vor, in denen die Erfahrung von Ausgrenzung, der Identitätsfindung, oder der Selbstentfaltung im vermeintlichen Chaos der zu strukturierten Gesellschaft durchlebt werden.

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