Faust

Auch Goethe ist reif für die Verjüngungskur. Und sein Stück ruft geradezu nach einer Solovariante. Faust I. Die Geschichte birgt viele Facetten unserer Gesellschaft. Ein philosophischer Abend, den Goethe beinah sein ganzes Leben lang verfasst hat. Diese Prämisse soll wörtlich genommen werden. Was bedeutet uns Faust noch? Was hat das mit mir zu tun? Anders als bei anderen Theaterabenden sollen diese Fragen wirklich, in dokumentarischem und biografischem Stil, auf die Bühne gebracht werden. Von nur einer Person, in der das alles vereint wird. Faust ist ein Sinnbild für den alten weißen Mann. Er ist außerdem ein Sinnbild dafür, dass sich der alte weiße Mann rausnehmen darf, was er will, zum Beispiel das Gretchen. Und dann sind da ja noch Gott und Teufel, die Gegenpole, die eigentlich erst dann richtig Spaß machen, wenn sie ein und dieselbe Person sind. Jonas Schütte macht sich auf die Suche nach dem, wozu dieses präzise ausgearbeitete Stück noch gut sein kann. Reden wir darüber. Reden wir über unseren Blick darauf. Und vor allem, um Himmels Willen, lachen wir darüber. Von und mit: Jonas Schütte Unterstützung als Auge von außen: Michael Morche Eine Produktion von Jonas Schütte, gefördert durch die Stadt Halle(Saale).
Rubrik(en): 
Bühne
Termin(e): 
Donnerstag, 17. September 2020 - 19:00
Samstag, 10. Oktober 2020 - 19:00
Wo: 
Burggraben

Veranstaltungsort: 
Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle (Saale)
Telefon: 
0170 4488495
Haltestelle: 
Moritzburgring

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